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Sojamilch im Säuglingsalter kann für erwachsene Frauen zum Problem werden

Sojamilch als Säuglingsnahrung kann für Mädchen später zu unerwünschten Problemen führen.

Eine US-amerikanische Untersuchung durch eine Medizinergruppe um Dr. Kristen Upson vom National Institute of Environmental Health Sciences hat einen Zusammenhang zwischen der Ernährung weiblicher Säuglibge mit Sojamilch und späteren Menstruationsbeschwerden hergestellt.

Tierversuche hatten bereits in der Vergangenheit darauf hingedeutet, dass die in der Sojamilch enthaltenen Phytoöstrogene negativen Einfluss auf die Entwicklung der Gebärmutter und die hormonelle Entwicklung nehmen. Nun hat Dr. Upson und ihr Team diesen Zusammenhang beim Menschen untersucht. Die Forscher analysierten die Daten einer zwischen 2010 und 2012 erstellten Studie, in der sich 1500 Frauen zwischen 23 und 35 Jahren zu ihrer Ernährung im Kindesalter sowie zu eventuell auftretenden Menstruationsproblemen äußerten. Die Ergebnisse der Untersuchung zeigten, dass bei denjenigen Frauen, die als Kleinkind mit Sojamilch gefüttert wurden, ein um 50 Prozent gesteigertes Risiko besteht, im jungen Erwachsenenalter (18 bis 20 Jahre) an Regelschmerzen zu leiden.

Eine genaue Erklärung dieses Zusammenhangs existiert noch nicht. Von einer Säuglingsernährung mit Sojamilch sei dennoch abzuraten, meinen die Forscher, da die Menge an Daten, die auf einen negativen Einfluss dieser Form der Kleinkindernährung auf die Menstruation im Erwachsenenalter hinweisen,ständig zunähmen.